Saunieren nach dem Sport - ist das gesund?

Egal, ob Sie reiten, joggen, Tennis spielen oder regelmäßig Kraft- und Ausdauertraining betreiben - ein Besuch der Sauna nach dem Sport ist grundsätzlich empfehlenswert, da das Saunieren nicht nur einen positiven Einfluss auf die Regeneration hat, sondern auch die Durchblutung und den Stoffwechsel fördert. Darüber hinaus wirkt sich die Wärme entspannend auf die Muskulatur aus – Muskelkater und Zerrungen können schneller geheilt werden. Allerdings gibt es einige Aspekte zu beachten, damit Sie Ihren Körper nach dem Training nicht zusätzlich belasten. Wir geben Ihnen praktische Tipps, wie Sie Sport und Sauna sinnvoll miteinander verbinden und die anschließende Entspannung optimal genießen können.

Egal, ob Sie reiten, joggen oder eine andere Sportart ausüben - saunieren nach dem Sport tut dem Körper und der Seele gut. (Foto aus dem Buch: Reiten)

Warum tut Saunieren nach dem Sport gut?

Nach dem Sport ist der Körper noch auf Leistung eingestellt. Durch den angeregten Stoffwechsel und das aktive Schwitzen in der Sauna können Schadstoffe im Körper schneller abgebaut werden, was sich positiv auf die Regeneration auswirkt. Die verbesserte Durchblutung löst darüber hinaus Muskelverspannungen und kann einen Muskelkater verhindern. Viele Hobby- und Profisportler empfinden einen Saunagang deshalb als wohltuenden Trainingsabschluss – nicht nur für den Körper, sondern auch für die mentale Entspannung.

Kann man direkt nach dem Sport in die Sauna gehen?

Nein, direkt nach dem Training ist es nicht empfehlenswert, in die Sauna zu gehen. Der Körper benötigt eine kleine Auszeit von ca. 20 Minuten, damit sich Puls und Körpertemperatur normalisieren und der Körper für die Schwitzkur bereit ist. Nutzen Sie diese kleine Auszeit zum Durchatmen und um ggf. den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen.

Was sollte man vor dem Saunieren nach dem Sport beachten?

Grundsätzlich sollte sich Ihr Herz-Kreislauf-System nach der sportlichen Anstrengung wieder normalisiert haben. Gehen Sie vorher unter die Dusche und starten Sie dabei mit Händen und Füßen. Lassen Sie das Wasser von außen nach innen bis hin zum Oberkörper laufen. Neben der gründlichen Dusche sollten Sie Ihrem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen, denn während der Sporteinheit haben Sie viel Schweiß verloren. Aber nicht übertreiben – mit einem vollen Bauch ist das Saunieren nicht angenehm.

Gönnen Sie Ihrem Körper nach dem Sport eine kleine Auszeit von ca. 20 Minuten, bevor Sie in die Sauna gehen. (Foto: Pixabay)

Wie oft sollte man in der Woche Sport und Sauna kombinieren?

Nicht jeder Trainingstag ist automatisch ein Saunatag. Um die positiven Saunaeffekte zu nutzen, empfiehlt es sich, 1–2-mal pro Woche zu saunieren. Achten Sie grundsätzlich auf mögliche Krankheitssymptome Ihres Körpers. Wenn Sie sich ungewöhnlich schwach, schwindelig oder krank fühlen, sollten Sie auf einen Saunagang verzichten. Das Saunabaden sollte sich gut anfühlen und den Körper nicht zusätzlich überfordern.

Kann regelmäßiges Saunieren Muskelverletzungen verhindern?

Die wohltuende Wärme in der Sauna fördert die Durchblutung und trägt zur Entspannung der Muskulatur nach dem Sport bei. (Foto: Saunahaus Westerhoff)

Muskelverletzungen verhindern kann die Sauna nicht. Aber Saunieren kann dazu beitragen, dass Muskelverletzungen schneller abheilen. Der Grund dafür liegt in den durch die Wärme geweiteten Blutgefäßen. Die Wärme hat einen ähnlichen Effekt wie leichtes, heilsames Fieber: Die Körpertemperatur steigt um ungefähr ein Grad, der Körper reagiert mit Schwitzen, was Giftstoffe aus dem Körper schwemmt. Durch das Abkühlen nach den einzelnen Saunadurchgängen wird die Temperatur wieder gesenkt. Dieses „Hin und Her“ sorgt dafür, dass der Stoffwechsel trainiert und damit die Regeneration unterstützt wird.

Muss man die Muskulatur nach dem Saunieren in Bewegung halten?

Es ist empfehlenswert, die Muskeln nach den kühlen Duschen nach der Sauna leicht in Bewegung zu halten. Die Erholungsphase hilft, die erhöhte Muskelgrundspannung langsam zu senken und die Beweglichkeit zu erhalten. Gehen Sie deshalb nach dem Duschen etwas auf und ab oder ziehen Sie einige Bahnen in Ihrem Pool. Auch sanfte Dehnübungen sind sinnvoll.

Sie suchen noch nach einer praktischen Hüfttasche, in der Sie bei Ihren sportlichen Aktivitäten Ihre persönlichen Dinge sicher verstauen können und zugleich immer ausreichend Flüssigkeit zur Hand haben, dann schauen Sie sich gern einmal unseren Beitrag über die HIP BELT double von FIDLOCK an.

HIP BELT double - die kompakte Hüfttasche mit vielen verschiedenen Features. (Foto: FIDLOCK)